Beton

Die Grundbestandteile für Beton kommen aus der Natur: Zement aus Kalkstein und Ton, als Gesteinskörnung Sand oder Kies und schließlich Wasser. Zement und Wasser bilden zusammen den Leim, der die Gesteinskörnung verbindet und dadurch das harte Gestein entstehen lässt. Die technischen Eigenschaften für Bauprodukte aus Beton werden normativ auf eine Mindestlebensdauer von 50 Jahren geplant. Tatsächlich haben Bauwerke aus Beton bei normalen Umgebungsbedingungen eine Nutzungs- und Lebensdauer von weit mehr als 100 Jahren.

Die Wiederverwendung von Betonbauteilen, technisch immer noch intakt, ist prinzipiell möglich.

Beton bietet den höchsten Brandschutz. Er schmilzt auch bei hohen Temperaturen nicht und schützt sogar vor der Ausbreitung eines Brandes zwischen einzelnen Räumen und Gebäuden. Aufgrund seiner wasserbindenden Eigenschaften kann Beton auch unter Wasser eingesetzt werden.

Normalbeton

Bohrkern C 30/37

Beton mit einer Trockenrohdichte von mindestens 2.000 kg/m³ und höchstens 2.800 kg/m³ wird als Normalbeton bezeichnet. Er hat keine Hohlräume und ist meist von hoher Druckfestigkeit. Zur Aufnahme von Zugkräften wird er mit Bewehrung versehen (Stahlbeton). Die Festigkeitsklassen von Normalbeton sind entsprechend der Druckfestigkeit gekennzeichnet als C 12/15, C 20/25, C 30/37, C 40/50 oder C 50/60. Die erste Zahl steht für die Druckfestigkeit in N/mm² eines Zylinders mit 150 mm Durchmesser und 200 mm Höhe, die zweite Zahl für die Druckfestigkeit eines Würfels mit der Kantenlänge 150 mm. Normalbeton wird nahezu in allen Bereichen des Betonbaus eingesetzt.

Unsere Betongüten auf einen Blick:

TINGLEV_Wandgueten.pdf

113 K